26. Februar 2026

Vernetzt, grün, sauber – Wie junge Talente die Welt von morgen gestalten

Am 29. Januar 2026 standen spannende Impulse rund um Zukunftstechnologien, Nachhaltigkeit und MINT-Bildung im Mittelpunkt: Die Initiative NAT lud zum Match Day „Vernetzt, grün, sauber“ ein – und nahm damit rund um die Themen Vernetzung, grüne Technologien und saubere Innovationen die Perspektive der nächsten Generation in den Blick.

Für uns bei The Interface Society ist dieses Format ein starkes Beispiel dafür, wie digitale Innovationen und nachhaltiges Denken zusammenwachsen, um reale Herausforderungen unserer Zeit anzugehen.

Zukunftsfähige Technologien im Klassenzimmer

Im Zentrum des Match Days stand die Frage: Wie sieht eine nachhaltige und vernetzte Zukunft aus – und welche Rolle spielen Technologie und Digitalisierung dabei?

Schüler:innen aus Oberstufenprofilen erhielten nicht nur theoretische Einblicke, sondern praxisnahe Perspektiven aus realen Innovationsprojekten. Besonders wertvoll war die Kombination aus strategischer Gesamtperspektive und konkreten Projektbeispielen.

Claudia Hertel-Ten Eikelder (HPA) stellte gemeinsam mit Matteo Schmidt (HPA) das europäische Forschungsprojekt SeaClear vor. Dabei erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Entwicklung autonomer Unterwasserdrohnen, die mithilfe von KI Müll erkennen und gezielt aus Gewässern entfernen können. Die Kombination aus Robotik, Bildverarbeitung, künstlicher Intelligenz und Umwelttechnik verdeutlichte anschaulich, wie vernetzte Systeme aktiv zum Schutz mariner Ökosysteme beitragen.

SmartPORT und digitale Hafenstrategie

Ergänzend dazu präsentierte Marius Eschen (HPA und The Interface Society e. V.) die smartPORT-Strategie beziehungsweise die übergeordnete Digitalstrategie der Hamburg Port Authority. Anhand ausgewählter Projekte zeigte er, wie Digitalisierung konkret im Hafen umgesetzt wird – von intelligenten Verkehrssteuerungssystemen über digitale Zwillinge am Beispiel der Köhlbrandbrücke bis hin zu sensorgestützter Infrastrukturüberwachung.

Die über 200 teilnehmenden Schüler:innen aus acht Schulen bekamen so einen realistischen Eindruck davon, wie strategische Digitalisierung auf Organisationsebene funktioniert – und wie einzelne Innovationsprojekte in eine langfristige, nachhaltige Gesamtvision eingebettet sind. Besonders greifbar wurde dabei, wie Daten, Vernetzung und Automatisierung helfen, Ressourcen effizienter einzusetzen und Emissionen zu reduzieren.

Wissenschaft trifft Lebenswirklichkeit

Die Veranstaltung machte deutlich, dass Digitalisierung kein Selbstzweck ist. Sie wird dann relevant, wenn sie konkrete gesellschaftliche Herausforderungen adressiert: saubere Gewässer, nachhaltige Logistik, intelligente Infrastrukturen.

Durch die Projektberichte wurde sichtbar, wie Forschung, Verwaltung und Wirtschaft zusammenarbeiten – und wie junge Menschen künftig Teil solcher Innovationsprozesse werden können. Genau diese Verbindung aus technologischer Exzellenz und gesellschaftlicher Verantwortung entspricht auch unserem Selbstverständnis bei The Interface Society.

MINT-Impulse für morgen

Ein zentrales Anliegen der Initiative NAT ist es, junge Menschen für MINT-Fächer und zukunftsorientierte Berufe zu begeistern. Mit interaktiven Formaten wie dem Match Day wird Forschung greifbar und berufliche Orientierung konkret.

Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll:

  • Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind untrennbar miteinander verbunden.
  • Große Strategien brauchen konkrete Projekte – und umgekehrt.
  • Junge Talente sind ein entscheidender Faktor für die Transformation unserer Gesellschaft.

Warum solche Formate so wichtig sind

Als The Interface Society Hamburg sehen wir in dem Format eine beispielhafte Veranstaltung, die zwei Themen vereint, die uns besonders am Herzen liegen:

  1. Vernetzung von Wissensträger:innen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft
  2. Digitale und grüne Innovation als Bausteine einer resilienten, zukunftsfähigen Stadt

Die Einblicke von Claudia, Matteo und Marius haben eindrucksvoll gezeigt, wie strategisches Denken, technologische Innovation und ökologische Verantwortung zusammenwirken können.

Solche Begegnungen schaffen Inspiration, Orientierung und Motivation – und genau das brauchen wir, um die digitale und nachhaltige Transformation mit guten und wertstiftenden Beispielen aktiv zu gestalten.

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